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Herzpraxis
Zollikon

Unser Angebot umfasst Leistungen der nicht-invasiven Kardiologie und der Allgemeinen Inneren Medizin.


Kardiologisch sind wir sowohl als Zuweisungspraxis für spezialärztliche Weiterabklärungen als auch in der langfristigen und regelmässigen Betreuung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen tätig.

In der Allgemeinen Inneren Medizin versorgen wir ambulant Patienten mit internistischen Erkrankungen. Dies umfasst Prävention, Diagnostik und nicht-operative Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen.

Kardiologische Untersuchungen

Gerne bieten wir Ihnen in unserer Praxis die untenstehenden kardiologischen Dienstleistungen an. Weiterführende Abklärungen und Operationen führen wir in enger Zusammenarbeit mit allen kardiologischen Zentren im Grossraum Zürich durch.

In unserer Praxis

Wir bieten in unserer Praxis die folgenden kardiologischen Untersuchungen an:

  • Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)

    Mit diesem risikolosen Routineverfahren wird ein schwacher Strom des Herzens (ca. 1/1000 Volt) aufgezeichnet.

     

     

    Das Ruhe–EKG liefert Hinweise auf

    • Herzrhythmus- und Leitungsstörungen während der Aufzeichnung
    • Krankhafte morphologische und elektrische Herzveränderungen
    • Durchblutungsstörungen des Herzens
    • Infarktnarben

    Da die Empfindlichkeit dieser Basisuntersuchung je nach Krankheitsbild unterschiedlich hoch ist, braucht es häufig zusätzliche kardiologische Abklärungen. 

  • Belastungs-EKG (Ergometrie)

    Mit dieser klassischen sehr bewährten kardiologischen Routine-Untersuchung wird die individuelle Belastbarkeit auf einem Fahrrad beurteilt. Zusätzlich wird diese Technik vor allem bei der Abklärung einer möglichen oder einer bekannten koronaren Herzkrankheit verwendet.

    Auch zur Beurteilung eines Bluthochdruckes oder einer Rhythmusstörung ist diese Untersuchung sehr hilfreich. Es kann das Risiko resp. die Prognose der koronaren Herzkrankheit beurteilt werden.
    Vor der Aufnahme von sportlichen Betätigungen sollte bei Männern >45 Jahre und bei Frauen >55 Jahre eine Ausgangs-Ergometrie durchgeführt werden.

    Weitere offizielle Indikationen sind Patienten vor Herzklappenoperationen, Patienten mit einer Durchblutungsstörung der Beine (PAVK) und Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung.

    Das Blutdruck- und Pulsverhalten unter Belastung liefert wichtige Informationen zur optimalen Therapie.

    Ablauf

    Sie erbringen die körperliche Leistung unter ärztlicher Überwachung über 8-12 Minuten.
    Dabei werden der Herzrhythmus und der Blutdruck laufend aufgezeichnet. Der Belastungstest wird abgebrochen bei limitierenden Symptomen wie Brustschmerz, Atemnot oder Erschöpfung.

    Eine Sportbekleidung ist für den Test ideal. Sie können nach dem Test bei uns duschen. Bringen Sie doch Ihre Utensilien mit.

    Mit einer diagnostischen Genauigkeit von etwa 70% werden Durchblutungsstörungen des Herzens erkannt. Weitere diagnostische Schlussfolgerungen sind auf Grund der Symptome, des EKGs und des Blutdruck-Verlaufes möglich.

    Evt. ist eine Pausierung gewisser Medikamente am Untersuchungstag nötig.

    Fragen Sie doch bei Unklarheiten einige Tage vor der Untersuchung unser Praxisteam.

  • Belastungs-EKG mit Atemgas-Messung (Spiroergometrie)

    Die Spiroergometrie funktioniert vom Untersuchungsaufbau und Ablauf her ähnlich wie das Belastungs-EKG (siehe dort). Zusätzlich trägt der Patient auf dem Fahrradergometer während des Tests eine spezielle Maske, welche Atemvolumen, Atemfrequenz sowie den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt der Ausatemluft messen kann. Dadurch lassen sich zusätzliche Parameter wie z.B. die maximale Sauerstoffaufnahme im Gewebe, die Dauerleistungsgrenze (anärobe Schwelle) oder das Atemmuster bei Belastung bestimmen.

    Anwendung findet die Spiroergometrie unter anderem

    • Bei der Ursachenklärung von Atemnot
    • Leistungsbeurteilung von Patienten mit Herzschwäche und bei Sportlern
    • Belastungsausmass Empfehlungen bei Patienten vor und nach Rehabilitation
    • Prognoseabschätzung bei Herzschwäche
    • Gutachterliche Leistungsanalyse

     

    Wir führen diese Untersuchung extern in einer Klinik mit entsprechender Infrastruktur durch.

  • Herzultraschall (Echokardiographie)

    Die Echokardiographie ist einer der wichtigsten nicht invasiven Untersuchungstechniken der Kardiologie. Sie erlaubt eine sehr genaue Untersuchung des schlagenden Herzens ohne Strahlenbelastung. Die Strukturen des Herzens und der Blutfluss werden mittels Ultraschallwellen, die von einer Sonde abgegeben und von den Gewebeoberflächen reflektiert werden, abgebildet. Die Untersuchung ist absolut ungefährlich und schmerzlos. Die Untersuchung erfolgt in linker Seitenlage. Sie können den Untersuchungsablauf mitverfolgen. Wir erklären Ihnen dabei gerne die einzelnen Befunde. Die Untersuchung dauert je nach Komplexität zwischen 30 und 45 Minuten. Sämtliche Strukturen am Herz, ausser den Koronargefässen, können dargestellt werden.

    Die Herzfunktion kann in Ruhe und direkt nach Belastung beurteilt werden.

    Die Funktion sämtlicher Herzklappen (Verengungen, Undichtigkeiten) wird dabei beurteilt. Ebenso die Morphologie der grossen Gefässe.

    Das Resultat der Echokardiographie trägt wesentlich zur Gesamtbeurteilung des kardiologischen Problems bei.

    Einige häufige Fragestellungen

    • Abklärung eines Herzgeräusches
    • Abklärung eines vergrösserten Herzschattens oder vergrösserter Gefässe im Röntgenbild
    • Beurteilung bei einem Bluthochdruck
    • Verdacht auf Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung
    • Klappenerkrankungen und Verlaufskontrollen
    • Kontrollen nach Herzinfarkt
    • Screening bei gewissen erblichen Herzkrankheiten
    • Abklärung von Atemnot
  • Schluckultraschall (Transösophageale Echokardiographie)

    Bei speziellen Fragestellungen wird das Herz zur besseren Bildaquisition von der Speiseröhre her beurteilt. Die Untersuchung ist ähnlich wie eine Magenspiegelung. Sie wird nüchtern (6 Stunden) ambulant durchgeführt.

    Es wird ein venöser Zugang am Arm gelegt. Der Rachen wird lokal durch einen Spray anästhesiert. Auf Wunsch wird üblicherweise eine leichte Beruhigungsspritze verabreicht. Die Untersuchung dauert ca. 15-20 Minuten.

    Am häufigsten wird diese Untersuchungstechnik bei folgenden Fragestellungen durchgeführt:

    • Ausschluss von Blutgerinnseln im Herzen
    • Frage nach Herzklappenentzündungen (Endokarditis)
    • Genaue Planung von Herzklappenoperationen
    • Suche nach angeborenen Verbindungen zwischen den linken und rechten Vorhöfen und Herzkammern
    • Beurteilung der Hauptschlagader: Grösse, Ablagerungen?
    Risiken

    Häufig kurzer Würgreiz beim Schlucken der Sonde. Selten allergische Reaktionen auf Medikamente. Sehr selten Verletzung der Schleimhaut. Werden Beruhigungsmittel verabreicht, dürfen an diesem Tag keine Fahrzeuge mehr gefahren werden.

    Wir führen diese Untersuchung extern in einer Klinik mit entsprechender Infrastruktur durch.

    Einverständniserklärung

    Mit beiliegender Einverständniserklärung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie erhalten Sie nochmals einen klaren Überblick über die Untersuchung. Diese sollten sie vor der Untersuchung unterzeichnen.

  • Stressultraschall des Herzens (Stressechokardiographie)

    Die Stressechokardiographie dient vor allem der Fragestellung nach Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Hierfür wird der Patient liegend in linker Seitenlage mittels einer Herzultraschallsonde (siehe Herzultraschall/ Echokardiographie) untersucht, während mit einem intravenös applizierten Medikament (Dobutamin) das Herz in einen Stresszustand versetzt wird. Durchblutungsstörungen durch enge Herzkranzgefässe manifestieren sich überwiegend bei Belastung, da der Herzmuskel in diesem Moment durch das verengte Gefäss zu wenig Sauerstoff erhält. Dies lässt sich im Stressultraschall des Herzens durch Darstellung von Bewegungsstörungen des Herzmuskels nachweisen.

    Gleichzeitig zur Ultraschalluntersuchung erfolgt eine kontinuierliche EKG-Aufzeichnung und Blutdruckmessung, welche zusätzlich Hinweise für eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels liefern können.

    Gegenüber dem Belastungs-EKG hat die Stressechokardiographie eine höhere diagnostische Genauigkeit. Die Untersuchung ist aber etwas invasiver und eignet sich vor allem bei Patienten mit guter Ultraschallqualität. Die Untersuchung weist ein geringes Risiko auf. Das verabreichte Medikament (Dobutamin) kann in seltenen Fällen Herzrhythmusstörungen auslösen, welche meist rasch nach Stoppen der Dobutamininfusion von selbst abklingen oder sonst medikamentös behandelt werden können.

    Wir führen diese Untersuchung extern in einer Klinik mit entsprechender Infrastruktur durch.

    Mit beiliegender Einverständniserklärung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie erhalten Sie nochmals einen klaren Überblick über die Untersuchung. Diese sollten sie vor der Untersuchung unterzeichnen.

  • Langzeit-EKG (Holter)

    24h-EKG

    Bei einem 24-h-EKG wird das Elektrokardiogramm ambulant über einen Zeitraum von 24 h abgeleitet. So werden ca. 100 000 Herzschläge registriert.

    Die Untersuchung dient

    • Zum Nachweis resp. Ausschluss von Herzrhythmusstörungen
    • Zur Abklärung von subjektiven Beschwerden wie Herzrasen, Stolpern, Aussetzern, Schwindel
    • Zur Klärung von Synkopen (kurzer Bewusstseinsverlust)
    • Zur Therapiekontrolle von langsamen und schnellen Herzrhythmusstörungen oder nach Implantation eines Herzschrittmachers
    • Ischämienachweis bei einer koronaren Herzkrankheit
    • Zur Beurteilung der Herzfrequenz mit und ohne Therapie, vor allem bei Vorhofflimmern
    Durchführung

    Gemäss beiliegendem Foto wird die elektrische Aktivität des Herzens abgeleitet. Dabei bleiben die 5 Elektroden über den gesamten Aufzeichnungszyklus angeklebt. Das Gerät ist so gross und schwer wie ein Natel. Meistens wird es an einem Gurt getragen. Bei Auftreten von Beschwerden können diese markiert werden.

    Während der Aufzeichnung möglichst normaler Tagesablauf. Führung eines möglichst genauen Protokolls durch den Patienten um die Symptome dem EKG zuordnen zu können.

    Mittels einer modernen Software wird dann die Aufzeichnung in einem speziellen Arbeitsgang durch den Computer analysiert und durch den Arzt ausgewertet.

    Mehrtages-EKG

    Bei seltenen Herzrhythmusstörungen kann man eine Langzeit-EKG-Aufzeichnung mit 2-3 Elektroden bis zu 7 Tagen aufzeichnen. Dieses Gerät ist noch kleiner und leichter als das 24-h-EKG. Man kann auch täglich selber die Klebeelektroden wechseln und dazwischen z.B. duschen. Ereignisse sollten ebenfalls am Aufnahmegerät markiert werden.

  • Eventgerät

    Mit diesem Gerät werden seltene Herzrhythmusstörungen im Moment des Ereignisses aufgezeichnet. Der Beobachtungszeitpunkt ist sehr punktuell und daher haben Sie das Gerät wesentlich länger als bei einem Holter-EKG. Dazwischen muss das Gerät nicht ständig mit dem Körper verbunden sein. Das Gerät wird jeweils für 2 bis max. 3 Wochen an den Patienten abgegeben.

  • Herzschrittmacher- und ICD-Kontrollen

    Einige Patienten mit spezifischen Herzrhythmuserkrankungen benötigen einen Herzschrittmacher. Nach überlebtem plötzlichem Herztod und bei hohem Risiko für tödliche Herzrhythmusstörungen benötigen gewisse Patienten einen implantierbaren Defibrillator (ICD).

    Die genannten Geräte sind bei diesen Patienten im Brustbereich unter der Haut chirurgisch eingepflanzt. Regelmässig müssen die Geräte abgefragt und kontrolliert werden um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

    Die Kontrolle von Herzschrittmachern oder ICDs erfolgt mit herstellerspezifischen Abfragegeräten. Ein telemetrischer Abfragekopf wird auf der Haut des Patienten über dem Schrittmacher oder ICD platziert und die Daten werden so an das Abfragegerät übermittelt.

    Neben dem Überprüfen der Gerätefunktion, des Batterieladezustands, allenfalls aufgezeichneten Herzrhythmusstörungen und periodisch gemessenen Werten der Schrittmacherelektroden können im Bedarfsfall Anpassungen an den Schrittmacher- oder ICD-Einstellungen vorgenommen werden. Auch testen wir bei jeder Abfrage die Elektrodenfunktion.

    So kann die Funktion der Geräte den individuellen Bedürfnissen der Patienten angepasst und Funktionsstörungen möglichst frühzeitig erkannt und behoben werden.

  • 24-h-Blutdruck

    Das Blutdruck (BD)-Verhalten ist normalerweise sehr variabel. Da die Messwerte je nach Tageszeit und Tätigkeit sehr unterschiedlich sind wird der BD oft mittels einer 24-h-Aufzeichnung im Tagesverlauf beurteilt. Dabei messen wir den BD am Tag üblicherweise alle 15 Minuten und in der Nacht alle 30 Minuten. So werden ca. 60-70 Messwerte über 24 Stunden aufgezeichnet.

    Neben Einzelmessungen, interessiert vor allem der durchschnittliche BD am Tag und der durchschnittliche BD während des Schlafes. Ein fehlender oder nachweisbarer BD–Abfall in der Nacht ist ein weiteres wichtiges Beurteilungs-Kriterium. Erhöhte BD-Werte als Folge einer anderen Organerkrankung (sekundäre Hypertonie) zeigen in dieser Untersuchung ein spezielles Aufzeichnungsprofil. Die medikamentöse Therapie kann dabei sehr gut überwacht werden (Vermeidung von Unter- resp. Übertherapie). Eine optimale BD-Einstellung zur Verhinderung von Langzeitschäden ist Ziel unserer Bemühungen.

    Bei folgenden Fragestellungen wird die Untersuchung durchgeführt:

    • Verdacht auf Praxishochdruck
    • Diskrepanz Blutdruck Selbstmessung und Gelegenheitsmessung
    • Verdacht auf eine Hypertonie im Rahmen einer speziellen Erkrankung
    • Schlafapnoesyndrom; BD-Werte nachts?
    • Hoher BD in der Schwangerschaft
    • Therapiekontrolle
  • Gefässabklärungen
    ABI

    Mit dem Knöchel-Arm-Index (Ankle Brachial Index/ABI) – einer Blutdruck-Messung an Armen und Beinen – kann eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) frühzeitig erkannt werden. Der ABI besitzt darüber hinaus prognostische Bedeutung für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

    Duplex-Ultraschall

    Mittels Duplex-Ultraschall Untersuchung können die grossen Gefässe, die Beinarterien und die Halsschlagader abgebildet werden. So können frühzeitig Wandverdickungen, Ablagerungen, Erweiterungen und Verengungen der Gefässe erkannt werden. Auch ist es möglich das Ausmass einer Verengung mit der Dopplertechnik zu quantifizieren.

    Die farbcodierte Duplexsonographie ersetzt heute in vielen Fällen eine Röntgen- kontrast-Darstellung der Gefässe. Auf Grund dieser morphologischen Darstellungen kann die weitere Abklärung und Therapie gezielt festgelegt werden.

    Bei gewissen Hochdruckerkrankungen wird eine Nierenarterienstenose mittels farbcodierte Duplexsonographie ausgeschlossen.

    Diese Gefäss-Untersuchungen sind schmerzlos und ohne Risiko. Sie erfolgt in Rückenlage und dauert je nach Fragestellung 15-45 Minuten.

    Ein Ausschluss einer tiefen Venenthrombose ist ebenfalls möglich.

    Die Duplex-Untersuchungen werden durch konsiliarische Angiologen durchgeführt.

Überweisungen

In enger Zusammenarbeit mit allen kardiologischen Zentren im Grossraum 
Zürich überweisen wir unsere kardiologischen Patienten für:
 

  • spezielle bildgebende Verfahren wie Herzszintigraphie, Computertomographie des Herzens und der Kranzgefässe, Magnetresonanztomographie, Positron-Emissions-Tomographie
  • die invasive Abklärung der Herzkrankzgefässe und gegebenenfalls Dilatation/Stent relevanter Verengungen (Stenosen) (Herzkatheter/Koronarangiographie)
  • Herzoperationen (z.B. Klappenoperationen, Aortocoronare Bypassoperationen (ACBP), Verschluss eines Shunts, Gefässoperationen)
  • die elektrophysiologische Untersuchung resp. Ablationstherapie bei Herzrhythmusstörungen
  • die Elektrokonversion
  • die Implantation von Schrittmachern, Defibrillatoren (ICDs) oder Resynchronisations-Devices (CRTs)
  • Kathetertechnische Implantation einer Aortenklappe (TAVI)
  • Kathetertechnische Rekonstruktion von Mitralklappen (Mitraclip)
  • Genetische Abklärungen von hereditären Kardiomyopathien und Arrhythmien

Je nach Wunsch des Patienten stehen verschiedene kardiologische Zentren im Kanton Zürich zur Verfügung.

  • Invasive Herz-Untersuchungen

    Ein stationärer Aufenthalt von meistens 24 Stunden an einem der Zentren:

    • Invasive Herzabklärungen inkl. Dilatation und Stenting von Koronarstenosen
    • Kathetertechnischer Verschluss eines Vorhofseptumdefektes; PFO
    • Implantation einer Aortenklappe mittels neuer Kathetertechnik
  • Elektrophysiologische Abklärungen

    Je nach Untersuchung oder Eingriff ambulant oder stationär an einem der Zentren:

    • Abklärungen von seltenen Herz-Rhythmusstörungen
    • Elektrokonversionen
    • Radiofrquenz-Ablationen von Tachykardien
    • Pulmonalvenenisolationen zur Behandlung eines komplizierten Vorhofflimmerns
    • Resynchronisationstherapie bei schwerer Herzinsuffizienz
    • Schrittmacher und ICD (Defibrillator) –Implantationen
    • Genetische Abklärungen von hereditären Kardiomyopathien und Arrhythmien
  • Nicht invasive Bildgebungen

    Die koronare Herzkrankheit ist nach wie vor eine der Haupttodesursachen in den westlichen Industrienationen.
    Wenn eine Ausbelastung auf dem Fahrradergometer nicht möglich ist, spezielle EKG-Veränderungen vorhanden sind oder weiterhin der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Herzens besteht, so bedarf es einer der unten angeführten zusätzlichen ambulanten Abklärungen zum Ausschluss resp. Nachweis einer koronaren Herzkrankheit. Im Rahmen der Diagnostik stehen morphologische und funktionelle bildgebende Methoden zur Verfügung. Eine Ischämietestung wird bei einer Vortestwahrscheinlichkeit von 15-85% empfohlen. Je nach Patient und Verfügbarkeit wird das richtige Verfahren ausgewählt.

    Technetium MIBI SPECT –Untersuchung

    Mit dieser bewährten nuklearmedizinischen Untersuchung (Myokard- Perfusionsszintigraphie) kann eine Durchblutungsstörung des Herzens relativ einfach und sicher nachgewiesen werden. Mit dieser Untersuchung ist auch ein prognostische Aussage bei koronarer Herzerkrankung möglich. Die räumliche Auflösung liegt aber deutlich unter der Auflösung der MRT. Es besteht eine deutliche Strahlenbelastung. Bei jüngeren Patienten sollte diese Untersuchung daher vermieden werden.

    256-Zeilen MSCT-Untersuchung

    (Strahlenbelastung kleiner 2-3 mSv je nach BMI)

    Mit dieser Technik gelingt es die Koronargefässe mit einer nicht
invasiven Methode darzustellen. Bei speziellen Fragestellungen und Patienten mit niedrigmittlerer Vortestwahrscheinlichkeit einer koronaren Herzkrankheit ist diese ambulante Abklärung oft die Untersuchung der Wahl. Auch bei speziellen EKG-Veränderungen und fehlender Belastbarkeit gewinnt man wichtige Informationen. Man kann eine anatomische Darstellung der Koronargefässe aufzeichnen ohne die Durchblutung beurteilen zu können. Zu beachten ist die Strahlenbelastung und die Notwenigkeit einer Kontrastmittelgabe. Bei verkalkten Koronargefässen ist die Aussagefähigkeit deutlich eingeschränkt und die Quantifizierung der Stenosen erschwert. Diese Untersuchung eignet sich zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung. Pulsunregelmässigkeiten und ein rascher Herzschlag beeinträchtigen die Bildqualität.

    MRI-Untersuchungen des Herzens

    Die kardio-MRT-Bildgebung (Magnetresonanztomographie) hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Diese Untersuchung ohne Strahlenbelastung wird so z.B. bei speziellen Fragestellungen als Ergänzung zur Echokardiographie zum Nachweis einer Durchblutungsstörung (Stress-MRT), Infarktnarbe und zur Vitalitätsbestimmung des Herzmuskels gewählt. Neben der Diagnostik der koronaren Herzkrankheit ist die MRT der Goldstandard zur Bestimmung der links-ventrikulären Funktion und der Volumina. Anatomische Fragestellungen können sehr gut beantwortet werden. Auch fibrotische Areale nach Entzündungen oder bei Systemerkrankungen können optimal dargestellt werden. Neben der Quantifizierung von Fibrose ist auch die Darstellung eines Oedems des Herzmuskels möglich. Zusätzlich können Herzklappenfehler und Shunts berechnet werden. Die grossen Gefässe lassen sich sehr gut darstellen.
    Nicht nur die diagnostische Aussagekraft der MRT-Perfusionsuntersuchung ist gut etabliert, sondern auch deren prognostische Aussagekraft bei unterschiedlichen Herzerkrankungen. Bei älteren Schrittmachern ist die Untersuchung nicht möglich.

    PET-Untersuchung

    Diese teure Untersuchungstechnik wird vor allem zur Beurteilung eines Infarktareals mit Frage nach noch lebendem vitalem Myokard verwendet. Auch bei Frage nach Durchblutungsstörungen bei einer 3-Gefäss-Erkrankung und Status nach AC-Bypass-Operationen wird die Positronenemissionstomographie eingesetzt. Es besteht ebenfalls eine leichte Strahlenbelastung.

  • Herzoperationen
    • AC-Bypassoperationen
    • Klappenoperationen
    • Verschluss eines Shunts
    • Minimalinvasive Herzchirurgie / interventionelle Klappeneingriffe
      Im Rahmen eines herzchirurgischen Eingriffs kann über eine rechtsseitige laterale Minithorakotomie unter Einsatz der Herz-Lungenmaschine die defekte Mitralklappe meist rekonstruiert oder auch ersetzt werden.

    Die operative Sanierung der Mitralklappe kann trotz bestehender Indikation aufgrund von Komorbiditäten häufig nicht durchgeführt werden.

    MitraClip ist das am meisten eingesetzte Verfahren zur perkutanen Mittralklappenrekonstuktion, welches bei guter Patientenauswahl eine wichtige Therapieoption für Patienten mit Mitralinsuffizienz darstellt.

    Bei Risikopatienten kann eine neue biologische Aorten-Klappe auch mittels moderner Kathetertechnik durch ein Heart-Team am schlagenden Herz implantiert werden - TAVI. Der Eingriff wird in Lokalanästhesie durchgeführt. Aufgrund des schonungsvollen Eingriffs beträgt der Spitalaufenthalt im Normalfall lediglich 2-5 Tage.

  • Kardiale Rehabilitation
    Ambulant
    Stationär
    • Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang: Zentrum für kardiovaskuläre Rehabilitation
      7265 Davos-Wolfgang
      T 081 417 44 44
      F 081 417 30 30
      www.hochgebirgsklinik.ch
    • Klinik Schloss Mammern
      Akutspital für Innere Medizin mit integrierter Rehabilitation
      8265 Mammern
      T 052 742 11 11
      F 052 742 16 11
      www.klinik-schloss-mammern.ch
    • Rehabilitationsklinik Gais
      9056 Gais
      T 071 791 66 33
      F 071 791 61 31
      www.www.klinik-gais.ch
    • Rehabilitationsklinik Seewis
      Parfära 128
      7212 Seewis GR
      T 081- 307 52 52
      F 081- 307 53 53
      www.rehaseewis.ch
    • Zürcher Höhenklinik Wald
      8639 Wald / Faltigberg-Wald
      T 055 256 61 11
      F 055 246 47 20
      www.zuercher-rehazentren.ch
  • Dilatation oder OP periphere Gefässerkrankung

    In enger Zusammenarbeit mit angiologischen Zentren/Praxen im Grossraum Zürich überweisen wir die Patienten mit Gefässerkrankungen der Peripherie (Beine) zu speziellen Abklärungen und angiologischen Interventionen wie z.B. Dilatation einer signifikanten Gefäss-Einengung oder zur Operation eines Aneurysmas.

  • Neuroangiologische Untersuchung

    Bei komplexen Stenosen im Rahmen eines Gefäss-Screenings in unserer Praxis werden Patienten mit Erkrankungen der Halsgefässe primär dem Neurologen zur genauen Quantifizierung überwiesen.